Verlegeplan für Laminat und Parkett online erstellen
Einen Verlegeplan erstellst du am schnellsten, indem du den Raum mit seinen echten Maßen zeichnest und die Dielen virtuell verlegst. Im Parkettplaner geht das kostenlos im Browser, ohne Konto und ohne Installation: Du zeichnest den Grundriss, wählst Diele und Verlegemuster und siehst sofort, wie viele Pakete du brauchst, wie viel Verschnitt anfällt und wie breit die letzte Reihe an der Wand wird.
In vier Schritten zum Verlegeplan
- Raum zeichnen. Starte mit „Rechteck“ oder „Raum zeichnen“ und ziehe die Ecken auf deine Maße. Tippst du auf ein Maß, gibst du es genau ein, und mit ⊕ fügst du eine Ecke hinzu. So entstehen auch L-förmige und schräge Räume. Eine Kochinsel, eine Säule oder einen offenen Kamin legst du als „Aussparung“ an – dort liegt dann kein Boden.
- Diele und Muster wählen. Unter „Boden“ wählst du das Material – Laminat, Mehrschichtparkett, Massivholz oder Vinyl/LVT – und trägst die Maße deiner Diele ein. Dehnungsfuge, Paketinhalt und Preis findest du gleich darunter. Dann wählst du eines von sechs Verlegemustern.
- Ergebnis ablesen. Für jedes Muster siehst du Dielen, Pakete und Verschnitt nebeneinander. Bei den Reihenmustern – gerade, Halbverband und Stufen – zeigt die App außerdem die Breite der letzten Reihe, und die Karte „So fängst du an“ sagt dir, an welcher Wand du beginnst und ob du die erste Reihe längs zusägen solltest.
- Plan mitnehmen. Für die Reihenmuster zeigt die „Schneideliste mit Sägeschablonen“ Reihe für Reihe, wie jede Diele gesägt wird. Du kannst den Plan drucken, per Link teilen, unter „Meine Pläne“ speichern und den Boden in 3D ansehen.
Warum ein Plan besser rechnet als „Fläche plus 10 Prozent“
Die klassische Rechnung geht so: Fläche plus ein Aufschlag für Verschnitt, geteilt durch die Fläche, die ein Paket abdeckt. Für einen rechteckigen Raum mit gerader Verlegung ist das ein guter Anfang. Was im echten Raum passiert, sieht die Rechnung aber nicht:
- Die Form des Raums. Ein L-förmiger Raum mit vielen Ecken erzeugt mehr Verschnitt als ein Rechteck mit derselben Fläche.
- Das Verlegemuster. Fischgrät und diagonale Verlegung brauchen mehr Material als eine gerade Verlegung, weil an den Wänden schräg gesägt wird.
- Die letzte Reihe. Endet der Boden an der Wand mit einem schmalen Streifen, lässt er sich schlecht einklicken und sieht unsauber aus. Mit der Pauschale merkst du das erst beim Verlegen – im Plan siehst du es vorher.
- Die Reststücke. Bei gerader Verlegung beginnt die nächste Reihe oft mit dem Reststück der vorherigen. Ob das aufgeht, hängt von der Länge des Raums ab.
Wie breit wird die letzte Reihe?
Diese Zahl entscheidet, ob der Boden an der letzten Wand sauber aussieht, und sie fehlt in der Rechnung mit der Pauschale. Der Parkettplaner zeigt sie dir bei den Reihenmustern direkt an. Wird die letzte Reihe zu schmal, empfiehlt die App, die erste Reihe längs zuzusägen, damit beide Ränder breit genug werden. Mit dem Regler „Erste Reihe längs zusägen“ kannst du das selbst anpassen und siehst die Folgen sofort.
Mehrere Räume und Türen
Du kannst bis zu 60 Räume in einem Projekt zeichnen. Liegt in zwei Räumen derselbe Boden und zeichnest du eine Tür dazwischen, rechnet die App sie als einen durchgehenden Boden: Die Reihen laufen durch die Türöffnung weiter, und die App sagt dir, wie du die erste Reihe zusägst, damit die Reihen in der Tür in Flucht liegen. Möchtest du lieber ein Übergangsprofil in der Tür, verlegst du jeden Raum für sich.
Was der Parkettplaner zeigt – und was nicht
- Dielen, Pakete und Verschnitt für jedes Muster, berechnet für deinen gezeichneten Raum.
- Die Breite der letzten Reihe und eine Empfehlung für die erste Reihe.
- Eine Schneideliste mit Sägeschablonen für gerade Verlegung, Halbverband und Stufen – auch rund um Aussparungen und Türen.
- Eine Einkaufsliste mit wählbarer Reserve von 0, 5 oder 10 Prozent.
- Eine Verlegeanleitung Schritt für Schritt, die mit den Maßen aus deiner Zeichnung arbeitet.
Der Parkettplaner kennt keine Marken und keine Ladenpreise – die Maße deiner Diele und den Paketinhalt trägst du selbst ein, sie stehen auf dem Paket. Bei Fischgrät, Chevron und Diagonal ist die Anzahl ein ungefährer Wert, in der App mit ≈ markiert, weil die schrägen Schnitte an der Wand erst beim Verlegen entstehen. Und die 3D-Ansicht gibt es bisher nur auf Englisch.
Für Heimwerker – und für den schnellen Überschlag
Der Parkettplaner ist ein kostenloser Bodenplaner für alle, die ihren Boden selbst verlegen und vorher wissen wollen, was sie kaufen müssen. Auch für Parkettleger taugt er als schneller Überschlag vor Ort: Raum zeichnen, Muster vergleichen, Pakete ablesen. Eine Branchensoftware mit Aufmaß, Angebot und Rechnung ersetzt er nicht.
Weitere Anleitungen
- Verlegemuster berechnen: Fischgrät, Chevron und Diagonal – A- und B-Dielen, der Startpunkt in der Raummitte und die Kante an der Wand.
- Letzte Reihe zu schmal? – wie breit die letzte Reihe wird und wann du die erste Reihe längs zusägst.
Zeichne deinen Raum, bevor du Dielen kaufst.
Verlegeplan jetzt erstellenHäufige Fragen
Ist der Verlegeplaner wirklich kostenlos?
Ja. Du musst keine Software installieren und kein Konto anlegen. Der Parkettplaner läuft im Browser auf Handy, Tablet und Computer, und deine Pläne werden in deinem Browser gespeichert.
Welche Verlegemuster kann ich planen?
Sechs: gerade (wilder Verband), Halbverband, Stufenversatz, Fischgrät, Chevron (französisches Fischgrät) und diagonal im 45-Grad-Winkel. Die App zeigt alle Muster nebeneinander, mit Dielen, Paketen und Verschnitt für deinen Raum.
Wie viel Verschnitt muss ich einplanen?
Als Faustregel rechnet man bei gerader Verlegung mit 5 bis 10 Prozent und bei Fischgrät oder diagonaler Verlegung mit 10 bis 15 Prozent. Der Parkettplaner rechnet den Verschnitt für deinen Raum aus, statt eine Pauschale zu nehmen – in einem verwinkelten Raum kann er deutlich höher liegen.
Wie breit wird die letzte Reihe?
Das hängt von der Raumbreite und der Dielenbreite ab. Bei gerader Verlegung, Halbverband und Stufenversatz zeigt die App die Breite an. Wird die letzte Reihe schmaler als 7 cm – bei breiten Dielen schmaler als ein Drittel der Dielenbreite –, warnt sie dich und empfiehlt, die erste Reihe längs zuzusägen, damit beide Ränder breit genug werden.
Kann ich mehrere Räume planen?
Ja, bis zu 60 Räume pro Projekt. Liegt in zwei Räumen derselbe Boden und zeichnest du eine Tür dazwischen, rechnet die App sie als einen durchgehenden Boden, damit die Reihen durch die Tür weiterlaufen.