Gehe die Schritte der Reihe nach durch. Die grünen Kästen verwenden die Maße aus deiner Zeichnung.
Gib die Maße deines Raums und die Dielengröße ein, und der Rechner ermittelt, wie viele Dielen und Pakete du brauchst — der Verschnitt ist schon eingerechnet. Der Boden wird bei jedem Muster Diele für Diele berechnet. Bei Fischgrät, Chevron und Diagonal hängt es trotzdem von deinem Zuschnitt ab, wie viele Reststücke sich weiterverwenden lassen, daher kann der tatsächliche Bedarf etwas abweichen. Nur bei sehr großen Böden wird die Anzahl geschätzt, dann steht ein ≈ davor. Dazu wählst du in der Einkaufsliste eine Reserve für Fehlschnitte und beschädigte Dielen: 5 % reichen meist für die geraden Muster, 10 % für Fischgrät, Chevron und Diagonal. Die Pakete in der Antwort enthalten diese Reserve schon, rechne sie also nicht noch einmal drauf. Der Verschnitt in Prozent gilt nur für das Zuschneiden; die Reserve und was im letzten Paket übrig bleibt, gehören nicht dazu.
Bei einem rechteckigen Raum: Länge × Breite. Ein Raum von 4 × 5 Metern hat 20 m². Für L-förmige oder unregelmäßige Räume zeichnest du die Raumform im Planer, und die Fläche wird automatisch berechnet — ganz ohne Formeln.
Das hängt vom Raum und vom Muster ab. Rechnest du von Hand, gilt als Faustregel 5–10 % bei gerader Verlegung und 10–15 % bei Fischgrät und Diagonalverlegung. In einem echten Raum kann der Verschnitt niedriger oder deutlich höher liegen — kurze Wände, viele Ecken und Dielen, die nicht glatt in den Raum aufgehen, treiben ihn nach oben. Der Rechner simuliert stattdessen die Verlegung, der Verschnitt deines Raums steckt also schon in der Dielenzahl — dazu kommt nur eine kleine Reserve für Fehler (siehe erste Frage).
Ja. Bei gerader Verlegung, Halbverband und Stufenmuster liefert die Schneideliste einen nummerierten Verlegeplan Reihe für Reihe sowie eine druckbare Sägeschablone für jede knifflige Diele: Dielen an einer schrägen Wand bekommen eine Schrägschnitt-Schablone mit beiden Kantenlängen, und für die Innenecke eines L-förmigen Raums wird die Ausklinkung auf den Millimeter bemaßt. Bei Fischgrät, Chevron und Diagonal fasst die Liste die zugeschnittenen Stücke stattdessen nach Form zusammen, mit Anzahl, Maßen und Sägeschablone — Stücke, die nur ein- oder zweimal vorkommen, misst du vor Ort an der Wand aus. Die Maße berücksichtigen die Breite des Sägeblatts nicht, miss also vor dem Sägen immer an der Wand nach.
Der klassische Rat: Verlege die Dielen parallel zum Licht des größten Fensters oder in schmalen Räumen längs zur längsten Wand. Probiere beide Richtungen im Rechner aus — die Dielenzahl aktualisiert sich sofort.
Ja — er funktioniert für jeden dielenförmigen Boden: Massivholz, Mehrschichtparkett, Laminat und Vinyl-/LVT-Klickböden. Wähle dein Material, und typische Dielenmaße und Dehnungsfugen werden für dich ausgefüllt.
Schwimmend verlegte Böden brauchen Abstand zu jeder Wand, jedem Rohr und jeder Schwelle, damit sich der Boden mit der Luftfeuchtigkeit ausdehnen kann. Laminat und Mehrschichtparkett brauchen meist 8–10 mm, Massivholz 10–15 mm und Klick-Vinyl etwa 5 mm. Halte dich an die Anleitung deines Bodens. Die Sockelleiste verdeckt die Fuge.
Ja. Füge mit der Schaltfläche + Raum weitere Räume hinzu, gib jedem einen Namen, und du erhältst eine Gesamtsumme an Dielen, Paketen, Unterlage und Sockelleisten für das ganze Projekt — und du kannst alles als ein Dokument drucken.
In der Regel ja, als Handwerkerleistung: Du kannst 20 % der Arbeitskosten absetzen, höchstens 1.200 € Steuerermäßigung pro Jahr (Stand 2026), sofern du genug Einkommensteuer zahlst. Material zählt nicht, die Rechnung muss Arbeit und Material getrennt ausweisen, und du musst überweisen statt bar zu zahlen. Wer selbst verlegt, kann nichts absetzen. Eine Senkung auf 15 % ab 2027 ist geplant, aber noch nicht beschlossen.
Der Boden wird gezeichnet …
Ziehen zum Drehen · Finger spreizen oder scrollen zum Zoomen · zwei Finger verschieben
Mit diesem Maß lässt sich nicht rechnen, deshalb gilt wieder das vorige.